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EU-AKP-Freihandelsabkommen stoppen


www.stopepa.de
Flugblatt “Fight Poverty - Say No to EPAs”

[PDF]
Donnerstag, 10. April 2008
"Dieses Welthandelssystem verstößt tagtäglich gegen das Menschenrecht auf Nahrung"
Rede von Heike Hänsel

Vor dem Hintergrund der Hungeraufstände in Haiti und in vielen afrikanischen Ländern kritisiert die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heike Hänsel, in der Bundestagsdebatte über die sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommmen (EPA) die Freihandelspolitik der EU.

Herr Präsident! Lieber Herr Königshaus, Sie können ja gerne unsere Anträge kritisieren, aber wer hier gar keinen Antrag vorlegt, braucht den Mund nicht so weit aufzureißen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, über die wir heute sprechen, sind eben keine Entwicklungsabkommen, wie dies auch Frau Wieczorek-Zeul ständig wiederholt, sondern Freihandelsabkommen. Die Hungeraufstände der letzten Tage in Ägypten, Kamerun, Burkina Faso und Haiti aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise zeigen eines sehr deutlich, Herr Kollege Raabe: Die Freihandelspolitik der letzten Jahrzehnte ist gescheitert. Sie bekämpft nämlich keine Armut, sondern ist die Ursache für Hunger und Armut. [weiter]

Donnerstag, 13. Dezember 2007
Statt EPAs von oben – gerechte Beziehungen von unten!
Zu Protokoll gegebene Rede von Heike Hänsel

In der Bundestagsdebatte über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) zwischen EU und AKP begrüßt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das deutliche Zeichen, das einige afrikanische Staaten auf dem EU-Afrika-Gipfel gegen die von der EU angestrebten Freihandelsabkommen gesetzt haben, und fordert Konsequenzen:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich beglückwünsche die afrikanischen Regierungen zu ihrem neuen Selbstbewusstsein! Noch vor kurzem versuchte Frau Wieczorek-Zeul uns weiszumachen, es herrsche völliges Einvernehmen zwischen der EU und den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) bezüglich der Verhandlungen über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die EPAs. [weiter]

Mittwoch, 12. Dezember 2007
EU-AKP-Abkommen: Faire Handelspolitik statt Freihandelsdiktat
Antrag


DIE LINKE fordert, dass kein AKP-Staat ab 2008 in seinen Handelsbeziehungen zur EU schlechter als bislang gestellt sein soll, und weist damit die Drohungen der EU-Kommission gegenüber den AKP-Staaten, die bis Jahresende kein Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnen, zurück. [PDF] (elektronische Vorab-Fassung)
Montag, 10. Dezember 2007
Scherbenhaufen EU-Freihandelspolitik - Eine andere Handelspolitik mit Afrika ist nötig und möglich
Gast-Kommentar von Heike Hänsel in der Linkszeitung


Heike Hänsel ist entwicklungs-politische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Die EU-Kommission steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Freihandelspolitik. Zentrale afrikanische Länder haben auf dem EU-Afrika-Gipfel angekündigt, die von der EU angestrebten Wirtschafts- partnerschafts- abkommen (EPAs) nicht zu unterzeichnen. Die EU-Kommission ist mit ihrem Versuch, die afrikanischen Länder in Freihandelsabkommen zu zwingen, gescheitert. Auch die Bundesregierung, die die harte Haltung der Kommission gegenüber den Verhandlungspartnern voll unterstützt hat, muss nach dem EU-Afrika-Gipfel endlich umdenken. [weiter]


Montag, 10. Dezember 2007
Eine andere Handelspolitik mit Afrika ist nötig und möglich
Pressemitteilung


„Die EU-Kommission steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Freihandelspolitik“, kommentiert Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ankündigung zentraler afrikanischer Länder auf dem EU-Afrika-Gipfel, die von der EU angestrebten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) nicht zu unterzeichnen.

Die EU-Kommission ist mit ihrem Versuch, die afrikanischen Länder in Freihandelsabkommen zu zwingen, gescheitert. Auch die Bundesregierung, die die harte Haltung der Kommission gegenüber den Verhandlungspartnern voll unterstützt hat, muss nach dem EU-Afrika-Gipfel endlich umdenken. Die afrikanischen Staaten haben in Lissabon überdeutlich gemacht: Sie wollen keine EPAs und sie haben gute Gründe dafür: Sie fürchten, dass der von der EU angestrebte Freihandel ihre Volkswirtschaften einem Verdrängungswettbewerb mit europäischen Konzernen aussetzt. [weiter]

Freitag, 7. Dezember 2007
EU-AKP-Abkommen: Faire Verhandlungen statt Erpressung
Pressemitteilung


Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE verurteilt vor dem EU-Afrika-Gipfel an diesem Wochenende in Lissabon und der Tagung des Rates für Auswärtige Beziehungen zu Beginn nächster Woche die Erpressungspolitik der EU-Kommission gegenüber den AKP-Ländern.

„Noch vor kurzem erzählte uns die Bundesregierung, die AKP-Staaten seien mit den Verhandlungszielen der EU voll einverstanden. Jetzt ist der Widerstand der AKP-Staaten unüberhörbar geworden. Die EU reagiert darauf mit Druck bis hin zu Erpressung. Staaten, die nicht bis Jahresende ein Freihandelsabkommen mit der EU unterschreiben, müssen, wenn sie nicht zur Gruppe der LDCs (Least Developed Countries) gehören, mit der Anhebung von Zöllen auf ihre Waren bei der Einfuhr in die EU rechnen“, kritisiert Heike Hänsel. [weiter]

Dienstag, 20. November 2007
EPA-Verhandlungen: Bundesregierung muss sich an Entwicklungsbelangen der Partnerländer orientieren
Pressemitteilung


Im Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen der Europäischen Union gestern und heute wird auch über die Zukunft der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) beraten. Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kritisiert die bisherige Haltung der Bundesregierung:

Die Europäische Kommission steht mit ihrer Verhandlungspolitik gegenüber den AKP-Staaten vor einem Scherbenhaufen. Gegen die aggressive Marktöffnungspolitik der EU hatte sich zuletzt heftiger Widerstand in den Partnerländern geregt. Von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und zunehmend auch von Seiten der Regierungen wurde auf die drohenden Gefahren für die lokalen Betriebe und die nationalen Strukturpolitiken in den AKP hingewiesen, sollte sich die EU mit ihrer Verhandlungsagenda durchsetzen. Mittlerweile steht fest: Vollumfängliche EPAs wird es bis zum Jahresende nur mit wenigen AKP-Staaten geben, während andere Staaten und Regionen zunächst Interimabkommen abschließen werden. [weiter]

Donnerstag, 27. September 2007
EPAs stoppen – LINKE unterstützt Protest gegen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen
Pressemitteilung


Anlässlich der weltweiten Proteste gegen die Pläne der EU, mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) so genannte Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) abzuschließen, erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Die EPAs dienen in erster Linie dem Zweck, die Märkte der AKP-Staaten noch weiter für Waren und Dienstleistungen aus der EU zu öffnen. Soziale Bewegungen in Afrika, der Karibik und im Pazifik befürchten gravierende Folgen für die nationalen Industrien und die Kleinbauern ihrer Länder sowie eine weitere Schwächung der politischen Gestaltungsspielräume. Gemeinsam mit Unterstützern in Europa protestieren sie deshalb gegen die EPAs. [weiter]

Dienstag, 21. August 2007
Stand der Verhandlungen zu den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen
Kleine Anfrage


der Abgeordneten Heike Hänsel, Hüseyin-Kenan Aydin, Monika Knoche, Dr. Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Inge Höger, Ulla Lötzer, Paul Schäfer (Köln), Alexander Ulrich und der Fraktion DIE LINKE.

In seiner Broschüre „Europa – Starker Partner für nachhaltige globale Entwicklung. Entwicklungspolitische Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft“ erklärt das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), ein „weitreichendes und attraktives Angebot der EU an die AKP-Staaten“ sei entscheidend dafür gewesen, dass die Verhandlungen über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen „fristgerecht bis Ende 2007 abgeschlossen werden“ könnten. Tatsächlich konnten die AKP-Staaten (Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik) der Europäischen Union Zugeständnisse bezüglich der Festlegung von Übergangsfristen für besonders sensible Produkte und bei den Ursprungsregeln abringen. Dennoch verstärkt sich in der Öffentlichkeit der Eindruck, dass wenige Monate vor Ablauf der von der Europäischen Union gesetzten Verhandlungsfrist die Widersprüche zwischen den Interessen der EU einerseits und den Verhandlungspartnern in den unterschiedlichen Regionalgruppen andererseits immer deutlicher zu Tage treten. Daraus nähren sich Zweifel daran, ob überhaupt noch am Zeitplan der EU festgehalten werden sollte. [PDF]

Antwort der Bundesregierung: [PDF]
Donnerstag, 19. Juli 2007
Wirtschaftspartnerschaft: Verhandlungen zwischen EU und CEMAC aussetzen
Pressemitteilung


Am 16. Juli fanden in Jaunde, Kamerun, Verhandlungen zwischen EU und CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft) zum Abschluss der EPA- Freihandelsabkommen statt. Im Vorfeld der EU-CEMAC-Verhandlungen veranstalteten NGO-Vertreter aus allen CEMAC-Staaten eine Konferenz, auf der sie in einer gemeinsamen Erklärung die EPAs ablehnten. Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Hüseyin Aydin, Obmann im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erklären sich mit der kritischen Zivilgesellschaft in Afrika, die sich zunehmend gegen die EPAs zu Wort meldet und somit ein deutliches Signal gegen eine Beteiligung an den Verhandlungen aussendet, solidarisch. Sie schließen sich der Forderung der afrikanischen sozialen Bewegungen nach einer Aussetzung der EPA-Verhandlungen an, weil die gegenwärtige Handelspolitik die Existenzgrundlage vieler Menschen in den Entwicklungsländern gefährdet. [weiter]

Donnerstag, 28. Juni 2007
EU-AKP-Treffen: Zivilgesellschaftliche Einbindung ist eine Farce
Pressemitteilung


Anlässlich der heute zu Ende gegangenen EU-AKP-Versammlung und der Verhandlungen über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen EU und AKP-Staaten (EPAs) erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Im Rahmen des Treffens der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung von Europäischer Union und AKP-Staaten wurden Themen der afrikanisch-europäischen Beziehungen wie Handelspolitik, Migration und Rohstoffsicherung diskutiert. [weiter]
Freitag, 22. Juni 2007
DIE LINKE fordert Moratorium für EPA-Verhandlungen
Pressemitteilung


Anlässlich des Treffens der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung von Europäischer Union und AKP-Staaten und der Verhandlungen über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Die Europäische Union drängt in den Verhandlungen zu den EPAs auf einen weit gehenden Abbau der Handelszölle in den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP-Staaten) und will für EU-Unternehmen Investitionsschutz, Gleichstellung im Wettbewerb und Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in den AKP-Staaten durchsetzen. [weiter]
Samstag, 12. Mai 2007
Faire und transparente Verhandlungen mit den AKP-Staaten
Pressemitteilung


Auf seiner Tagung am 14. und 15. Mai befasst sich der Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen der EU (RAA) u. a. mit der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit und mit den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA), die die EU mit afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP) verhandelt. Dazu erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.: [weiter]
Dienstag, 13. März 2007
Verhandlungen zwischen EU und AKP aussetzen
Pressemitteilung


Zur heutigen Tagung des Informellen Rats der EU-Entwicklungsminister auf dem Petersberg bei Bonn fordert Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., den Stopp der Verhandlungen zu den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen EU und AKP: [weiter]
Freitag, 2. März 2007
Unterstützen wir die Forderungen der sozialen Bewegungen in Afrika!
Rede von Heike Hänsel

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., fordert in der Afrika-Debatte im Bundestag, die vorhandenen Potenziale in der afrikanischen Zivilgesellschaft stärker anzusprechen und deren Forderungen nach einer gleichberechtigten Partnerschaft mit Europa zu unterstützen.

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich muss zuerst etwas zu Ihnen, Frau Müller, sagen. Ich finde es schon ein starkes Stück, dass Sie hier dafür plädieren, ohne eine Zustimmung seitens der sudanesischen Regierung Truppen nach Darfur zu schicken. Das wäre in meinen Augen keine Friedensmission. Das ist eine Aussage für einen Kriegseinsatz in Darfur. [weiter]

Donnerstag, 1. Februar 2007
EU-Handelspolitik gefährdet Entwicklung in Afrika - deshalb: EPA-Verhandlungen stoppen!

Im Bundestag wurden entwicklungspolitische Forderungen an die deutsche EU-Rats- und G8-Präsidentschaft diskutiert. Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., kritisierte dabei die EU-Handelspolitik und stellte die G8 grundsätzlich in Frage:

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Frau Wieczorek-Zeul, Sie haben gesagt, Afrika sei das Topthema der Entwicklungspolitik. Ich bringe Ihnen eine Botschaft von vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen aus Afrika mit. Die zentrale Botschaft des Weltsozialforums, das letzte Woche in Kenia, Nairobi, mit mehr als 50 000 Teilnehmern stattgefunden hat, lautet: Die Handelspolitik der Europäischen Union bedroht die Existenzgrundlage vieler Menschen in den Ländern Afrikas. [weiter]

Freitag, 26. Januar 2007
Mit den wachsenden sozialen Bewegungen in Afrika für eine andere Welt!
Pressemitteilung


Am 25. Januar 2007 ging das 7. Weltsozialforum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zu Ende. Mehr als 30.000 Menschen nahmen teil, darunter viele Afrikanerinnen und Afrikaner. Auch die Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel und Hüseyin Aydin von der Fraktion DIE LINKE. gehörten zu den Teilnehmer/innen.

Einer der Schwerpunkte der politischen Diskussionen waren die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA), die derzeit zwischen der EU und den AKP-Staaten (Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik) ausgehandelt werden. Entgegen der Darstellung der Bundesregierung gibt es aus engagierten afrikanischen Kreisen sehr scharfe Kritik an der Verhandlungspolitik der EU-Kommission, die mit den EPA vor allem Handelsliberalisierung und Investitionsschutz für europäische Unternehmen durchsetzen will – zu Lasten der lokalen Produzenten in den AKP-Staaten.[weiter]
Freitag, 19. Januar 2007
Stopp EPA – DIE LINKE. will auf dem Weltsozialforum 2007 neue Impulse gegen EU-Handelspolitik aufnehmen
Pressemitteilung


Morgen beginnt das Weltsozialforum 2007 in Nairobi, zu dem mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden. Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., und Hüseyin-Kenan Aydin, Obmann der Fraktion im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, werden daran teilnehmen.

Die Bundesregierung hat die Afrika-Politik ins Zentrum der deutschen EU-Rats- und G8-Präsidentschaft gestellt. Ein zentraler Punkt wird die Verhandlung von sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und den AKP-Staaten (Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik) sein. Dieser wird auch Thema auf dem Weltsozialforum in Nairobi sein. Es ist zu befürchten, dass die geplanten EPAs die Armut in den Entwicklungsländern eher vertiefen als beseitigen werden. Um der Gefahr entgegen zu wirken, werden Nichtregierungsorganisationen, Netzwerke sowie Organisationen aus Afrika, der Karibik und dem Pazifik sowie aus der EU ihre politischen Forderungen auf die tagespolitische Agenda setzen.[weiter]
Donnerstag, 18. Januar 2007
Für solidarische und entwicklungspolitisch kohärente Wirtschaftspartnerschaftsabkommen
Zu Protokoll gegebene Rede von Heike Hänsel

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., unterstreicht in der Debatte um den Antrag ihrer Fraktion (Drucksache 16/3193), die Forderung nach einer Neuformulierung des Verhandlungsmandats der EU-Kommission zu den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den AKP-Staaten:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auf dem Weltsozialforum, das morgen in Nairobi beginnt, werden sich zahlreiche afrikanische, karibische und pazifische Nichtregierungsorganisationen damit auseinandersetzen, welche Auswirkungen sie von den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und den AKP-Staaten für ihre Gesellschaften zu erwarten haben und wie alternative Abkommen – eben solidarische und entwicklungsförderliche – aussehen könnten. Wir finden es wichtig, dass diese sozialen Bewegungen stärker gehört und einbezogen werden, deshalb werden wir – mein Kollege Hüseyin Aydin und ich – in Nairobi sein und uns die Kritik gegenüber der bisherigen EU-Verhandlungsführung anhören. [weiter]

Donnerstag, 14. Dezember 2006
Für ein soziales, ökologisches und friedliches Europa als Beitrag zur Entwicklung des Südens
Zu Protokoll gegebene Rede von Heike Hänsel

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., fordert in der Bundestagsdebatte zum Antrag der CDU/CSU und SPD: Chancen und Herausforderungen der Osterweiterung der Europäischen Union (EU) für die Entwicklungszusammenarbeit der EU, einen grundlegenden Politikwechsel in der EU-Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Bundesregierung sieht die Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Osterweiterung in den Bereichen Konfliktmanagement in Krisenregionen, im Monterrey-Konsens, der Paris-Agenda und den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den AKP-Staaten. [weiter]

Donnerstag, 9. November 2006
Für solidarische Außenwirtschaftsbeziehungen statt hegemonialer Freihandelspolitik
Zu Protokoll gegebene Rede von Heike Hänsel

Rede von Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., zum Antrag ihrer Fraktion „Für solidarische und entwicklungspolitisch kohärente Wirtschaftspartnerschaftsabkommen“ (Drucksache 16/3193, [PDF])

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

„Wir müssen uns einsetzen für faire Bedingungen im Welthandel.“ Das sagte die Bundeskanzlerin in ihrer wöchentlichen Videobotschaft am 7. Oktober, in der sie die Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft beschreibt. Das klingt zwar gut. Gemeint ist jedoch nicht etwa, faire Entwicklungs- und Handelsbedingungen für die Partnerinnen und Partner im Süden zu schaffen, im Gegenteil: Bundesregierung und EU-Kommission geht es darum, EU-ansässigen Unternehmen den Weg in die Märkte der Schwellen- und Entwicklungsländer zu ebnen und dabei alle Regulierungen – in der EU und in den Ländern des Südens – zu beseitigen, die im globalen Wettbewerb dabei hinderlich sein könnten, schwächere Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. [weiter]